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Finanzierung des Neun-Euro-Tickets: Grüne und Linke für Abbau von Dienstwagenprivileg

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Peter Altmaier, CDU, steigt in seinen Dienstwagen (Audi). Linke und Grüne fordern die Abschaffung des „Dienstwagenprivilegs “.

Linke und Grüne fordern ein Anschlussangebot für das erfolgreiche Neun-Euro-Ticket. Eine Idee zur Finanzierung des Tickets haben sie bereits.

Der letzte Monat des Neun-Euro-Tickets ist angebrochen, immer drängender wird die Frage, was darauf folgt. Grüne und Linke haben sich für ein bundesweit günstiges Nahverkehrsticket über den August hinaus ausgesprochen. Zur Finanzierung schlagen sie die Abschaffung des Dienstwagenprivilegs vor.

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Grünen-Fraktionschefin Katharina Dröge sagte den Zeitungen der Funke Mediengruppe: „Finanziert werden kann ein solches ÖPNV-Ticket durch den Abbau des sogenannten Dienstwagenprivilegs.“ Firmen können die Kosten für Firmenwagen steuerlich absetzen. Für die Beschäftigten ist die Nutzung des Pkw damit fast komplett kostenlos.

Auch Linken-Parteichef Martin Schirdewan sagte am Montag, ein von seiner Partei gefordertes Ein-Euro-Ticket lasse sich durch die Abschaffung dieser Regelung finanzieren.

Dröge sagte den Funke Zeitungen, ein Abbau des Dienstwagenprivilegs „wäre im doppelten Sinne positiv für Klimaschutz und Gerechtigkeit“. Sie forderte zudem eine schnelle Entscheidung: „Wir brauchen ein bundesweites, günstiges Nahverkehrsticket.“

Neun-Euro-Ticket ist ein voller Erfolg

Die Entscheidung ist jetzt möglich und nötig.“ Die von Bundesverkehrsminister Volker Wissing (FDP) in Aussicht gestellte Evaluation im November komme zu spät.

Das Neun-Euro-Ticket sei ein echter Verkaufshit und ein voller Erfolg, sagte Dröge weiter. „Wenn mehr Menschen sich dazu entscheiden, auf Bus und Bahn umzusteigen, ist das gut fürs Klima und für weniger Verkehr auf den Straßen.“ Darüber hinaus entlaste das Ticket gerade Menschen mit geringem Einkommen, die aktuell unter den hohen Preisen litten.

Linken-Chef Schirdewan lobte das Neun-Euro-Ticket als „erfolgreichste Maßnahme“ der Entlastungspakete der Ampel-Regierung. Die Linke fordere zunächst eine Verlängerung bis Jahresende, um in dieser Zeit über Anschlusslösungen nachzudenken. Ziel seiner Partei sei ein Ein-Euro-Ticket ab dem 1. Januar 2023. (AFP)

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